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Quarantäne in der nordgriechischen Region Xanthi

Das Coronavirus breitet sich in ganz Griechenland aus: Vom äußersten Norden bis auf der Insel Kreta im Süden des Mittelmeerlandes. In einem Teil der nordgriechischen Region Xanthi wurde der Notstand ausgerufen.

Es handelt sich um die Gemeinde Echinos. Der Staatssekretär für Krisenmanagement im Bürgerschutzministerium Nikos Chardalias kündigte am Mittwoch (25.3.) an, dass diese Gemeinde ab sofort unter Quarantäne stehe. Diese sei vorerst bis zum 7. April gültig. Polizei und Feuerwehr würden für die Versorgung der Bewohner sorgen. Chardalias fügte hinzu, dass bisher neun Coronavirus-Fälle in dieser Gemeinde bestätigt wurden; eine besonders hohe Anzahl, wenn man die Bevölkerungsdichte in Betracht zieht. Die Ursache der Ansteckung konnte bisher nicht geklärt werden. In der Gemeinde Echinos leben überwiegend Pomaken, eine muslimische Minderheit, die auch im Süden Bulgariens ansässig ist.
Unterdessen starb auf Kreta ein 42-jähriger deutscher Staatsbürger. Er war zu einem zweitägigen geschlossenen Seminar nach Kreta gekommen. Es handelt sich um einen Postdoktoranten der Universität Bremen. Die Ärzte sind sich über die Ursachen seines plötzlichen Todes nicht sicher, da er sich zuvor offenbar in einem guten gesundheitlichen Zustand befand. Als möglicher Grund wurden dennoch die Folgen einer Covid-19-Infektion genannt.
In der griechischen Presse wurde außerdem bekannt, dass ein weiterer deutscher Staatsbürger, der sich in Griechenland aufhält, an dem Covid-19-Virus erkrankt ist. Er befindet sich in seinem Ferienhaus in Pilion in Mittelgriechenland. (Griechenland Zeitung / eh)

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